Bericht: Studienreise des China Competence Training Center nach Shanghai und ins Yangtze-Delta

Aktuelles

Veröffentlicht am 01.04.2026

Vom 15. bis 25. März 2026 fand eine zehntägige Studienreise nach China statt. Ziel der Reise war es, Entscheidungsträger: innen des deutschen Wissenschaftssystems direkte Einblicke in die dynamische Wissenschafts‑ und Innovationslandschaft Shanghais sowie des Yangtze‑Deltas zu ermöglichen – ganz im Sinne der Zielsetzung des CCTC, Kooperationen mit China differenziert, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert vorzubereiten.

Delegation aus Wissenschaft, Forschung und Verwaltung

Die Delegation setzte sich aus Fach- und Führungskräften von Hochschulen, Forschungsinstituten und administrativen Einrichtungen zusammen, die in den Bereichen Internationalisierung, Wissens‑ und Technologietransfer sowie internationale Forschungskooperationen tätig waren.

Neben einer neunköpfigen Vertreter: innengruppe der Berlin University Alliance (BUA) nahmen u. a. Mitarbeitende der Fraunhofer‑Gesellschaft, des Max‑Planck‑Instituts, des Helmholtz‑Zentrums für Geoforschung sowie des Auswärtigen Amtes teil. Die interdisziplinäre Zusammensetzung ermöglichte vielfältige Perspektiven auf die aktuellen Entwicklungen im chinesischen Wissenschaftssystem.

Programmpunkte: Austausch, Einblicke und Vernetzung

Das Programm umfasste Besuche an der Tongji‑Partneruniversität, in verschiedenen Innovationszentren in Shanghai und der Region, bei der Außenhandelskammer sowie in der internationalen Kanzlei Rödl & Partner.

In Gesprächen mit Vertreter: innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Recht und Verwaltung wurden zentrale Themen der deutsch‑chinesischen Zusammenarbeit vertieft, darunter:

- Entwicklungen in der chinesischen Hochschul- und Forschungslandschaft

- Strategien zur Innovationsförderung in Shanghai und dem Yangtze‑Delta

- Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für internationale Kooperationen

- Chancen und Herausforderungen in Forschung, Transfer und Wirtschaftskontakten

Durch die Einblicke vor Ort entstand ein differenziertes Verständnis aktueller Entwicklungen und strategischer Handlungsfelder.

Beitrag zu nachhaltigen Partnerschaften

Die intensiven Begegnungen, das vielseitige Begleitprogramm sowie die umfangreichen Vernetzungsmöglichkeiten leisteten einen wichtigen Beitrag zum Aufbau und zur Stärkung nachhaltiger, verantwortungsvoller und zukunftsorientierter Partnerschaften zwischen der Humboldt‑Universität zu Berlin, ihren Verbundpartnern und Institutionen in China.

Die Studienreise unterstützte damit maßgeblich das Ziel des CCTC, Akteur: innen des deutschen Wissenschaftssystems auf qualifizierte Entscheidungen und Kooperationen mit China vorzubereiten.

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